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Whitepaper -
Digitale Nutzung 2.0

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Alles, was Sie zur neuen indirekten SAP-Nutzung wissen müssen

Das Thema indirekte Nutzung sorgt nun schon seit Jahren für viel Unruhe in den Reihen der SAP-User. Lange Zeit gab es von SAP-Seite keine genauen Bestimmungen dazu, im April 2018 wurde nun eine Definition veröffentlicht, wie die indirekte Nutzung in Zukunft zu lizenzieren ist.

Als SAP-Kunde steht man nun vor der schwierigen Wahl, ob man das neue Preismodell nutzt oder ob man doch eher bei seiner alten, verhandelten Version bleibt. Lediglich Neukunden haben diese Wahl nicht  sie starten direkt mit dem neuen Preismodell zur indirekten Nutzung.

Spätestens Anfang 2019 wird mit einem neuen Support-Package eine weitere Engine-Vermessung zur normalen USMM-Vermessung hinzukommen. Darin werden zukünftig neun unterschiedliche Dokumentenarten gezählt, die von SAP-fremden Systemen angelegt wurden. Diese werden dann kostenpflichtig. Deren Aktualisierung oder Änderung, genau wie jede Informationsausgabe von SAP, sind hingegen kostenfrei.

An dieser Stelle wird es für viele Firmen unübersichtlich, weil zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht klar ist, welchen Weg man am besten beschreiten sollte. Viele Unternehmen fragen sich daher aktuell:

  • Ist es sinnvoll, einfach abzuwarten, bis die Vermessung automatisch erfolgt?
  • Sind meine Altverträge eventuell ausreichend?
  • Kann man Vorkehrungen treffen, um nicht in eine undefinierte Kostenfalle zu geraten?

Dieses Whitepaper möchte Ihnen bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen helfen und Sie bei der Wahl der richtigen Option unterstützen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre aktuelle Ausgangslage ermitteln und anhand dieser Informationen die richtige Entscheidung bezüglich der verschiedenen Lizenzoptionen treffen.

Interessiert mehr zu lernen?

Dann schau dir dieses 5-minütige Video an um zu verstehen wie wir dir helfen können.

Inhalt des Whitepapers

  1. Was ist indirekte Nutzung?
  2. Augenblickliche Situation
  3. Den alten Vertrag behalten und nichts unternehmen
  4. Die neuen Definitionen und somit die Zählung der definierten Dokumente wählen
  5. Vertragsumstellung in Verbindung mit einer Migration (innerhalb des alten Systems oder S/4HANA)
  6. Die verschiedenen Ausgangslagen
  7. Indirekte Nutzung ist bereits geregelt
  8. Recherche zur indirekten Nutzung begonnen aber noch nicht vertraglich geregelt
  9. Noch keine Vorarbeit zur indirekten Nutzung
  10. Zahlungsmodelle zur indirekten Nutzung
  11. Erfahrungsbericht: SAP-Tool zur Analyse der indirekten Nutzung
  12. Effektives Lizenzmanagement und Optimierungsprozesse
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Was ist indirekte Nutzung

Bisher sprach man dann von indirekter Nutzung, wenn SAP-Technologie unlizenziert für einen produktiven Mehrwert genutzt wurde. Die Definitionen, was genau diesen Mehrwert darstellt, waren dabei aber sehr unterschiedlich. Teilweise wurde schon die Informationsbereitstellung aus SAP als indirekte Nutzung angesehen und musste als solche lizenziert werden.

Im April 2018 hat SAP das neue Whitepaper „SAP ERP Pricing for the Digital Age“ veröffentlicht, in dem es nun eine konkrete Definition gibt:
„Indirect/Digital Access is when people or things use the Digital Core without directly logging into the system. It occurs when humans, any device or system, indirectly use the Digital Core via non-SAP intermediary software, such as a non-SAP front-end, a custom-solution, or any other third-party application. It also occurs when non-human devices, bots, automated systems, etc. use the Digital Core in any way.“

In Zukunft werden folgende neun Dokumente einer Lizenzierung unterliegen, wenn diese von SAP-fremden Systemen in SAP angelegt werden:

  • Sales Document
  • Invoice Document
  • Purchase Document
  • Service & Maintenance Document
  • Manufactoring Document
  • Time Management Document
  • Quality Management
  • Document Material Document
  • Financial Document

Seitens SAP ist angekündigt, dass diese neun Dokumente ab November 2018 (wir rechnen allerdings eher mit Anfang 2019) durch das USMM-Tool vermessen werden. Die Möglichkeit automatisch indirekte Nutzung zu vermessen, bringt SAP in eine ganz neue Position: Damit bekommt das Unternehmen nun im Rahmen der jährlichen Lizenzvermessung automatisch Auskunft über die indirekte Nutzung. Bis dato war dazu ein umfangreiches Audit notwendig. Dank dieser Ausgangslage wird SAP verstärkt versuchen, Kunden durch das Aufdecken von indirekter Nutzung zur Vertragsumstellung oder einer S/4-Migration zu überreden.

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